Jung, aber Denkmal: U-Bahn-Architektur

Jung, aber Denkmal: U-Bahn-Architektur


About the event

Die Berliner U-Bahn durchzieht die Stadt und verbindet Quartiere aus ganz unterschiedlichen Epochen. Auf diese Weise macht sie über 130 Jahre Berliner Stadtgeschichte sichtbar. Auch die jüngeren Erweiterungen des Netzes erzählen von ihrer Zeit: die farbenfrohen, von der Pop-Art geprägten Bahnhöfe der U7 nach Spandau, die in der DDR gebaute Verlängerung der U5 vom Tierpark nach Hönow und die neuen Stationen zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof. Sie alle zeigen, mit welchem gestalterischen Anspruch der Berliner U-Bahn-Bau immer wieder verbunden war.

Doch was passiert, wenn solche Bahnhöfe selbst zu Denkmalen werden? Sie müssen weiterhin täglich funktionieren und zugleich Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit, Orientierung und Betrieb erfüllen. Wie sich historische Gestaltung, technische Erneuerung und die Bedürfnisse der Fahrgäste miteinander verbinden lassen, ist die Frage, um die es an diesem Abend geht.

Der Abend gehört zur Reihe „Jung, aber Denkmal“, mit der das Landesdenkmalamt Berlin und die Architektenkammer Berlin jüngere Bauten in den Blick nehmen. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin, führt ein. Wiebke Ahues, Vizepräsidentin der Architektenkammer Berlin, moderiert die Runde. Das Podium mit Expertinnen und Experten aus Architektur, Denkmalpflege und Mobilität wird noch bekanntgegeben.

Wer sich für Stadtbild, Architektur oder die Geschichte des Nahverkehrs interessiert, bekommt hier einen Blick auf Bahnhöfe, die man täglich benutzt, ohne sie oft genau anzusehen. Mehr erfahren


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