Niklas Luhmann – Ein Leben zwischen Umbruch und Ordnung
Niklas Luhmann – Ein Leben zwischen Umbruch und Ordnung
Über das Event
Clemens Luhmann, der Sohn des Soziologen Niklas Luhmann, gibt einen seltenen Einblick in das Leben seines Vaters. Er verbindet persönliche Erinnerungen und bisher unveröffentlichte Quellen mit dem kulturellen und intellektuellen Umfeld der Zeit. So entsteht ein Bild davon, wie aus Erfahrungen, Verlusten und Begegnungen eine Theorie wurde, die unser Verständnis von Gesellschaft bis heute prägt.
Leben und Werk
Niklas Luhmann (1927 bis 1998) zählt zu den bedeutendsten Sozialtheoretikern des 20. Jahrhunderts. Seine Systemtheorie wirkt weit über die Soziologie hinaus, in die Rechts- und Politikwissenschaft, die Theologie, die Pädagogik und die Kunsttheorie. Clemens Luhmann erzählt diese Geschichte in ihrer ganzen Breite. Er folgt einer klaren Chronologie: von der Kindheit in Lüneburg über Krieg und Gefangenschaft, das Jurastudium in Freiburg und die Arbeit im Kultusministerium in Hannover bis zum prägenden Jahr in Harvard, zur Vertretung von Adornos Lehrstuhl in Frankfurt und zur Gründungsprofessur in Bielefeld.
Briefe und Erinnerungen
Exklusive Briefe und Zeugnisse verbinden sich mit persönlichen Erinnerungen und historischer Recherche. Der Abend richtet sich an alle, die Luhmann nicht nur als Theoretiker kennenlernen möchten, sondern als Beobachter seiner Zeit, als Denker im Alltag und als Mensch, der aus einiger Distanz große Nähe schaffen konnte.
Zum Autor
Clemens Luhmann, Jahrgang 1965, ist Arzt, Maler und Autor. Er lebt und arbeitet am Atitlán-See in Guatemala. Informationen zum Podium werden in Kürze bekanntgegeben.