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Deutscher Herbst ist Christopher Rüpings neueste Theaterarbeit, eine Auseinandersetzung mit den Herbsten unserer Geschichte. Der gefeierte Regisseur legt sein Ohr an die Vergangenheit, an Texte des schwedischen Autors Stig Dagerman aus dem Herbst 1946, als dieser die zerstörten deutschen Städte bereiste. Doch Rüping und sein Ensemble fragen auch nach den Herbsten von heute, nach den Verlusten der Gegenwart.
Die Inszenierung behandelt das Verschwinden der Erinnerung, das Ende gemeinsamer Erzählungen – und mögliche Utopien, die sich hinter diesem Ende auftun. Romantik und Kriege antworten aufeinander. Eine Tochter begegnet ihrem Vater, Trauer trifft auf Trost. Ein Theaterabend über Desorientierung und die Entdeckung neuer Perspektiven, der gleichzeitig Uraufführung und Koproduktion mit der Ruhrtriennale ist.
Regie: Christopher Rüping | Mit Texten von Stig Dagerman, Caspar David Friedrich und Blümchen

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