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Buchpremiere von »Der Mann, das Opfer« – eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Patriarchat.
Männer als Opfer des Patriarchats? Dieser provokanten Frage gehen die Bestseller-Autor*innen Sophia Fritz und Daniel Schreiber bei dieser Buchpremiere nach. Nach ihrem erfolgreichen Sachbuch »Toxische Weiblichkeit« widmet sich Sophia Fritz nunmehr einer empathischen Kritik des Mannseins, die nicht anklagt, sondern verstehen will.
Das Buch erkundet die Widersprüche moderner Männlichkeit: Während Männer nach wie vor regieren, besitzen und entscheiden, zeigt sich dahinter eine paradoxe Realität – emotionale Blockaden, fehlendes Engagement in Familie und Beziehungen. Ausgehend vom persönlichen Verlust ihres Bruders analysiert Fritz die kulturellen und emotionalen Mechanismen, die erklären, warum Männlichkeit in ihrer heutigen Form so viel Schmerz erzeugt.
Daniel Schreiber, renommierter Schriftsteller und Autor von Essays wie »Allein« und »Die Zeit der Verluste«, dialogisiert mit Fritz über diese zeitgemäße Frage. Gemeinsam laden sie zu Diskussion und Feier ein, um an die Stelle von patriarchaler Männlichkeit etwas Neues, Freieres und Verletzlicheres zu setzen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit BUCHBOX Berlin statt und wird von der Senatsverwaltung für Kultur gefördert.

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