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Ein Stück von Sofie Boiten und Lorenz Nolting über Pornografie mit sechs Jugendlichen. Im Grunde könnte es so einfach sein: Menschen unter 18 Jahren kennen keine Pornografie. Schließlich ist sie Minderjährigen verboten und jede Internetseite mit pornografischem Inhalt ist versperrt von einem Banner, hinter das nur kommt, wer seine Volljährigkeit bestätigt. Doch das Internet zu verteufeln scheint ausweglos. Und pädagogisch nicht sinnvoll – steckt doch in der Pornografie auch ein aufklärerisches und emanzipatorisches Potenzial, wenn sie zum Anlass führt, zu reflektieren, worum es eigentlich geht: um die Entstehung von Lust, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Sehnsucht nach Zärtlichkeit. Zusammen mit sechs Jugendlichen entwickeln Sofie Boiten und Lorenz Nolting ein Stück über Pornografie, eine Sprache über die Sprachlosigkeit und einen Umgang mit all den Tabus. Das DT hat ein Schutzkonzept für die Teilnehmenden erarbeitet; in der Inszenierung wird auf die Darstellung pornografischer Inhalte verzichtet. Mehr erfahren

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