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Die 1920er Jahre: Ein Jahrzehnt kulturellen Aufbruchs und gesellschaftlicher Erneuerung in Berlin. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs öffneten sich neue Türen — ab 1919 durften Frauen erstmals an der renommierten Berliner Akademie der Künste studieren. Eine Chance, die talentierte Künstlerinnen ergreifen würden und neue Wege in der Kunstgeschichte ebnen sollten.
Hannah Höch, Jeanne Mammen und Lotte Laserstein gehörten zu den großen Gestalten dieser Epoche. Ihre Werke entstanden in einer Zeit des kulturellen Experiments, der künstlerischen Freiheit und gleichzeitig politischer Instabilität. Sie prägten die visuelle Sprache ihrer Zeit durch ihre einzigartigen Perspektiven und innovativen Techniken.
Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann beleuchtet in diesem Vortrag die Arbeiten dieser Pionierinnen und setzt sie in den Kontext der wegweisenden Ausstellung "Ruin und Rausch" in der Neuen Nationalgalerie. Ein Blick auf Künstlerinnen, deren Bedeutung lange Zeit unterschätzt wurde, die aber die Kunstlandschaft ihrer Generation nachhaltig geprägt haben.
Ein inspirierender Einblick in die künstlerische Leistung und den Mut von Frauen, die in einer männerdominierten Kunstwelt ihren eigenständigen Weg gingen.

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