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Nicht mit uns! – Warum Frauen-Geschichte immer wieder ausradiert wird
Die Historikerin Heike Specht wirft einen kritischen Blick auf die Rückkehr einer bestimmten Form von Patriarchat in unserer Zeit. Weltweit erleben wir derzeit einen sichtbaren Backlash gegen Frauenrechte und Gleichberechtigung – ein Phänomen, das sich in Politik, Kultur und Gesellschaft zeigt.
Specht erzählt von Frauen, die Geschichte verändert haben: Wissenschaftlerinnen, die Durchbrüche ermöglichten; Aktivistinnen, die Bewegungen anführten; Künstlerinnen, die Kulturen prägten. Doch immer wieder folgte auf ihre Sichtbarkeit das Vergessen – ihre Leistungen wurden marginalisiert, ihre Namen aus den Lehrbüchern gestrichen, ihre Beiträge männlichen Vorgängern oder Zeitgenossen zugeschrieben.
Der Vortrag untersucht die Mechanismen dieser Auslöschung. Warum werden weibliche Beiträge zur Geschichte systematisch unterschätzt? Wie funktioniert die "Unsichtbarmachung", und wer profitiert davon? Und vor allem: Wie können wir diese Muster erkennen und durchbrechen?
In einer Zeit, in der Frauenrechte wieder unter Druck geraten, ist diese Analyse besonders relevant. Der Backlash ist real – und er ist nicht neu. Die Geschichte zeigt: Fortschritt ist nicht automatisch, und Gleichberechtigung muss immer wieder erkämpft werden.
Ein aufklärender Abend für alle, die verstehen möchten, wie Geschichte geschrieben, vergessen und wieder geschrieben wird.

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