Event
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Mutterschaft ist oft eine Erfahrung der Einsamkeit — nicht weil Mütter allein sind, sondern weil sie kontinuierlich funktionieren müssen, ohne Pausen zur Erholung oder für bedeutungsvolle Beziehungen. Diese Podiumsdiskussion beleuchtet "Sorgearbeit ohne Pause, Funktionieren im Überlebensmodus" nicht als persönliches Versagen, sondern als strukturelle Herausforderung unserer Gesellschaft.
Die Soziologin Sabine Diabaté, die die Familienforschung am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung leitet, diskutiert mit der Arbeitsmarkt- und Bildungssoziologin Jutta Allmendinger von der Humboldt-Universität Berlin, wie wir Elternschaft grundlegend neu denken können — vom privaten Opfer zur gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung. Moderiert wird das Gespräch von der Journalistin und ARTE-Redakteurin Shila Behjat.
Ein wichtiges Gespräch über die Chancen, Mutterschaft von ihrem einsamen Pedestal zu holen und sie stattdessen als kollektive soziale Aufgabe zu verstehen, die Ruhe, Zeit und gegenseitige Unterstützung braucht.
Eintritt: 8€ (ermäßigt 5€, Mitglieder 3€)

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