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Ein sowjetischer Klassiker aus dem Jahr 1992, der die traumatischen Erlebnisse während der stalinistischen Säuberungen in Georgien beleuchtet. Im Tbilissi der 1930er-Jahre kehrt eine junge Frau, deren Vater als "Volksfeind" hingerichtet und deren Mutter nach Sibirien deportiert wurde, aus dem Waisenhaus in ihre vermeintlich leere Wohnung zurück. Sie findet sie jedoch von einem Mitglied der stalinistischen Geheimpolizei besetzt vor. Der Film erzählt die verflochtenen Schicksale zweier Frauen – Mutter und Tochter – und beleuchtet die grausamen Schrecken des Gulag-Systems. Unter der Regie von Lana Gogoberidze bietet der Film eine eindringliche Meditation über Verlust, Überleben und die Last der Geschichte. Mit Originaltitel [ვალსი პეჩორაზე], Original mit englischen Untertiteln (OmeU), 106 Minuten. Nach dem Film findet ein Publikumsgespräch (Q&A) statt.
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