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1995 wurde ein Band mit angeblichen Memoiren eines Holocaustüberlebenden veröffentlicht, bis sich drei Jahre später herausstellte: Der Autor war weder Jude noch betroffen. Noam Brusilovsky untersucht in diesem preisgekrönten Monolog die blinden Flecken der deutschen Erinnerungskultur und die Frage, ob die Aneignung marginalisierter Identitäten ein Karrierevorteil darstellt. Mehr erfahren

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