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Ein fesselnder Monolog über Identität, Wahrheit und Gedächtnis. Noam Brusilovsky untersucht das Phänomen der "Fake Jews" — Menschen, die sich eine jüdische Identität aneignen, um von einer Opferposition zu profitieren.
Inspiriert von realen Fällen, wie dem des Schriftstellers Binjamin Wilkomirski, dessen vermeintliche Holocaust-Memoiren sich als Fiktion entpuppten, wirft das Stück Fragen auf: Warum wird nicht genauer überprüft? Wie nutzen Menschen ihre angenommenen Identitäten für Sichtbarkeit? Was sind die blinden Flecken unserer Erinnerungskultur?
Mit virtuoser Spielkunst und bissiger Humor führt Moritz Kienemann durch die Abgründe von Täuschung und Authentizität. Ein tiefgehendes Zeitstück über Gegenwart und Geschichte.

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