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Heinz Knobloch (1926–2003) war ein einflussreicher Journalist und Schriftsteller, dessen Werk das Pankower Viertel Berlins dokumentierte und prägte. Fast fünfzig Jahre lang lebte er an dem Platz zwischen Mühlen- und Berliner Straße, der heute seinen Namen trägt. Als langjähriger Mitarbeiter der Wochenpost und ständiger Feuilletonist der Serie „Mit beiden Augen" trug er dazu bei, wichtige historische Ereignisse, Orte und Personen seines Stadtteils einem breiten Publikum nahe zu bringen.
Mit seinem Beitrag „Bei uns in Pankow" schuf Knobloch ein kulturelles und literarisches Denkmal für sein Heimatviertel. Seine Arbeiten dokumentieren nicht nur die Geschichte Pankows, sondern erzählen auch von alltäglichen Momenten und Persönlichkeiten, die das Viertel formten.
2005 wurde der Heinz-Knobloch-Platz offiziell benannt und mit einem Gedenkstein mit Relief des Pankower Bildhauers Gerhard Thieme eingeweiht. Acht Jahre später, 2013, wurde an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Masurenstraße 4 eine Berliner Gedenktafel angebracht, die bis heute an sein Leben und Wirken erinnert.
Diese feierliche Einweihung würdigt das Vermächtnis eines Schriftstellers, der Berlin und insbesondere Pankow durch seine Augen sichtbar machte.

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