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Ein Schauspiel von Friedrich Schiller in der Regie von Claudia Bossard.
Die Welt ist aus den Fugen: Die Vorboten der französischen Revolution erschüttern die Gesellschaft durch Klassenkämpfe und Gewalt, während auch die familiäre Ordnung des alten Grafen von Moor zu zerbersten droht. Franz, der zweitgeborene Sohn, ersinnt eine Intrige gegen seinen älteren, begünstigten Bruder Karl, woraufhin dieser vom Vater verstoßen wird. Gekränkt schließt sich Karl einer Bande von Räubern an, um gegen die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft zu kämpfen.
Während Karl für die Freiheit des Einzelnen kämpft, offenbart Franz die dunklen Seiten des Machtstrebens. Die Situation gerät außer Kontrolle: Der Kampf um individuelle Freiheit wird zum Zündstoff eines schonungslosen Zerstörungswerks. Hass, Selbstbezogenheit und entfesselte Gewalt greifen um sich.
Claudia Bossard liest Schillers berühmten Klassiker als mentalitätsgeschichtliches Zeitdokument und ergründet das Zusammenspiel von Kultur, Ethik und Politik im Terror der Festung Familie.
Dauer: 2 Stunden ohne Pausen. Englische Übertitel vorhanden. Empfohlen ab Klasse 11.

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