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Es war der erste deutsche Film der Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor dem Hintergrund der tatsächlichen Trümmer Berlins dreht sich die Geschichte um einen untergetauchten Kriegsverbrecher, dessen Verbrechen von einem anderen Mann nicht vergessen wurden. Gleichzeitig ist es ein Porträt des angesehenen deutschen Bürgers, der sich weigert, seine eigene Schuld zu begreifen. Der Film wurde zu einem Klassiker und spricht auch unsere Gegenwart an, thematisiert die Fragilität der bedrohten Demokratie.
Im Anschluss an die Vorführung folgt ein Gespräch mit Ulrike Weckel, Professorin für Fachjournalismus und Mediengeschichte, und Angelika Nguyen, Mitarbeiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung, moderiert von Ulrike Imhof.
Präsentiert im Rahmen von DEFA-ANTIFA, einem kuratierten Filmprogramm über die antifaschistische Schaffenslinie des ostdeutschen Staatsfilmstudios DEFA, in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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