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Jacob McNeal ist ein berühmter amerikanischer Schriftsteller Ende 60 – charmant, erfolgreich, aber mit Alkoholproblem und Leberzirrhose. Gerade noch Literatur-Nobelpreisträger, wird er nun von seiner Vergangenheit eingeholt. Gleichzeitig bedroht ihn eine neue Technologie: Künstliche Intelligenz, die in rasender Schnelligkeit Bestseller produzieren kann.
Das Stück variiert eine poetologische Grundfeste: Dass Literatur nie ganz originär ist. Autoren lesen zunächst und beuten dann die eigenen und fremden Geschichten aus – genauso wie KI, die mit Texten gefüttert werden muss. Wird die Zukunft der Kunst von preiswertem, schnellem Mittelmaß beherrscht? Kann sich Theater als Ort analoger Vergemeinschaftung gegen digitale Gleichförmigkeit behaupten?
Ein nachdenklich machendes well-made-play, das technologische, moralische und literaturtheoretische Fragen stellt.
Dauer: 1 Stunde 45 Minuten, ohne Pausen. Mit Ulrich Matthes in der Titelrolle.

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