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Adèle Yon präsentiert ihre autobiographische Recherche »Mein wahrer Name ist Elisabeth«. Mit dieser bewegenden Mischung aus Familiengeschichte, Essay und Selbstbefragung gelang der französischen Autorin eines der größten Buchereignisse der letzten Jahre — und nun erscheint das Werk im Berlin Verlag in der Übersetzung von Sula Textor.
Das Buch widmet sich dem Schicksal ihrer Urgroßmutter: ihrer Internierung und Lobotomisierung, den Lücken in der Familiengeschichte und der Suche nach Antworten auf unbeantwortete Fragen. Yon erzählt mit großer Intensität von ihrem Mut, in die Mauer des Schweigens zu schlagen, sich hindurchzuwinden und seiner Großmutter in die Augen zu sehen — um einen Namen zu nennen, der lange verschwiegen wurde: Betsy.
Das Literarische Colloquium Berlin lädt zur Lesung und zum Gespräch mit der Autorin ein — eine seltene Gelegenheit, die autobiographische Stimme dieser bedeutenden französischen Schriftstellerin unmittelbar zu erleben und die Fragen zu diskutieren, die ihr Buch aufwirft: Über Schweigen und Erinnerung, über die Gewalt institutioneller Systeme und die Macht der Worte, sie zu durchbrechen.
Moderation und Gespräch mit der Autorin, sowie Möglichkeit zum Austausch nach der Lesung.

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