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Automatenbüfett: Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner ist ein meisterhaft inszeniertes Theaterstück über Hoffnung und Beharrlichkeit inmitten turbulenter Zeiten. Die österreichische Autorin schrieb diese Komödie 1932, einer Zeit epochaler Umbrüche, und schuf damit ein zeitloses Werk über menschliche Sehnsüchte und Widerstandskraft.
Das Stück folgt Frau Adam, eine unternehmungslustige Wirtin, die ein automatisiertes Speisebuffet mit modernen Selbstbedienungsautomaten verwaltet. Trotz aller technischen Bequemlichkeiten arbeitet sie unermüdlich. Ihr Mann Leopold träumt neben einem Fischteich davon, die ärmere Bevölkerung mit bezahlbarem Protein zu versorgen. Als Leopold die lebensmüde junge Frau Eva aus dem Wasser rettet, wird diese zur Serviererin und bringt neuen Schwung ins Geschäft. Gemeinsam helfen sie, Leopolds Vision Stadtbeamten näherzubringen.
Der Inszenierung von Jan Bosse gelingt es, die zeitlose Qualität dieses Werkes hervorzukehren: Es ist eine Geschichte von Mut, Liebe und der Kraft, in schwierigen Zeiten an seinen Träumen festzuhalten. Mit Julischka Eichel als Frau Adam, Felix Goeser als Adam und Mathilda Switala als Eva. Empfohlen ab Klassenstufe 10.

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