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Eine persönliche und poetische Auseinandersetzung mit Identität, Geschichte und Erinnerung. Regie führt Jossi Wieler in dieser weltweit prämierten Uraufführung der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.
Angabe der Person beginnt mit einer unscheinbaren bürokratischen Phrase, die sich zu einer tiefgreifenden menschlichen Bilanz entwickelt. Jelinek blickt auf ihre Vergangenheit, ihre Familie, auf die Lebenden und vor allem die Toten. Sie erzählt von ihren Eltern und Großeltern, vom jüdischen Teil ihrer Familie, von Verwandten, die vertrieben und ermordet wurden. Der Text behandelt Flucht und Verfolgung, Entschädigung, und reflektiert über Kontinuitäten zwischen damals und heute.
Die Produktion wurde ausgezeichnet mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2023 (für Fritzi Haberlandt) und dem Nestroy Theaterpreis 2023 als "Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum". Ein genialer und bewegender Theaterabend über die Kraft der Sprache mit Fritzi Haberlandt, Susanne Wolff, Linn Reusse und Bernd Moss.
Dauer: 2 Stunden 25 Minuten, keine Pause

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