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Eine Führung, die sich dem künstlerischen Erbe weiblicher Fotografinnen widmet. Am Bauhaus wurde die Kamera zum Medium der Selbstbestimmung und künstlerischen Rebellion. Diese Kuratorinnenführung beleuchtet die Arbeiten von Fotografinnen, die das Medium von Beginn an prägten, und fragt nach ihrem Platz zwischen künstlerischem Experiment, Emanzipation und professionellen Rollenerwartungen.
Die Führung vermittelt einen tieferen, kuratorischen Zugang zu den Motiven dieser Künstlerinnen und kontextualisiert deren Entstehung im Spannungsfeld der Weimarer Republik. Sie erkunden, wie diese Frauen die Fotografie nicht nur als künstlerisches Medium einsetzten, sondern auch als Form weiblicher Selbstbestimmung und künstlerischer Identitätsfindung.
Der Fokus liegt auf Fragen, die heute unsere Sicht auf die Bauhaus-Fotografinnen prägen: Wie würdigen wir ihr künstlerisches Erbe? Wie verstehen wir ihre Rolle in der Kunstgeschichte? Die Ausstellung "Neue Frau, Neues Sehen" bietet Raum, diese Perspektiven zu vertiefen.
Treffpunkt im Foyer des Museum für Fotografie. Anmeldung erforderlich.

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