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In seinem Spielfilmdebut verschmelzen Stillz' Arbeiten aus Video, Fiktion und sozialer Dokumentation zu einer eindringlichen Meditation. Im Außenbezirk von Medellín der späten 1980er Jahre erzählt der Film von einer Fernsehreporterin, die Gerüchte von mysteriösen Lichtern aus dem Himmel in ein vernachlässigtes Viertel führen. Als eine Gruppe lokaler Teenager ihre Kamera stiehlt, wird das Gerät zu einem unerwarteten Zeugnis ihrer täglichen Realität.
Die Kamera wandert von Hand zu Hand, dokumentiert Momente der Freundschaft, Gewalt und des Überlebens. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion, zwischen Erinnerung und Fantasie. Mit enigmatischen Interviews und fesselnden Testimonien vermittelt der Film ein ganz eigenes Bild einer Generation, die am Rande der Geschichte aufwächst. Die analoge Videoästhetik trifft auf spekulative Science-Fiction-Elemente und erdet sich wieder in gesellschaftlicher Wirklichkeit.
93 Min. / Spanisch mit englischen Untertiteln. Regie: Stillz. Kolumbien, USA 2025.

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